das skateboard deck

Von allen Bestandteilen eines Skateboards wird dem Deck für gewöhnlich die meiste Aufmerksamkeit zuteil - und ist wahrscheinlich auch der Teil, der am häufigsten ersetzt werden muss.

 

FORM:

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  • NOSE: Der Teil des Skateboard Decks vor den vorderen Schraubenlöchern.

  • TAIL: Der Teil des Skatedecks hinter den hinteren Schraubenlöchern. Bei New School Skatedecks ist das Tail etwas kürzer und schmaler als die Nose.

  • MONTAGELÖCHER: 8 vorgebohrte Löcher um die Skateboardachsen an das Skateboard Deck zu schrauben.

  • WHEELBASE: Der Abstand zwischen den beiden inneren Schraubenlochpaaren.

  • PLY: Jedes professionelle Skateboard Deck besteht aus mehreren dünnen Holzschichten (siehe Abschnitt MATERIAL).

  • CONCAVE: Um die Beanspruchbarkeit des Skatedecks und die Kontrolle des Skaters zu erhöhen, sind die Seitenkanten bei New School Decks zwischen Nose und Tail leicht nach oben gebogen.

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ARTEN:

  • OLD SCHOOL: Alle Skateboard Decks, die in den 1970ern und 1980ern, hergestellt wurden (bzw. moderne Boards, die deren Form imitieren), werden als "Old School" Boards angesehen. Decks aus den 70ern sind oft recht klein und flach, während Skateboard Decks aus den 80ern sehr breit sind und ein stark gebogenes Tail besitzen.

  • NEW SCHOOL: Die Form der aktuellen, professionellen Skateboard Decks wird als "New School" bezeichnet und wurde in den frühen 90ern entwickelt, als Skateboardtricks immer technischer wurden. Seither hat sich an dieser Form nicht viel geändert.

  • LONGBOARD: Longboarddecks sind für gewöhnlich über 90 Zentimeter (35 Zoll) lang, mit einer größeren Wheelbase und eher zum Cruisen, Carven oder Downhillfahren geeignet. Die längere Wheelbase erhöht die Stabilität und ermöglicht das Fahren langer, gleichmäßiger Kurven.

Dieser Artikel beschäftigt sich im Weiteren nur mit den sogenannten "New School Decks".

 

MATERIAL:

Holz

Der Großteil heutiger Skatedecks besteht aus sieben dünnen Schichten kanadischen Bergahorns. Da Skateboarddecks in der Regel am stärksten auf ihrer Längsachse belastet werden, werden die Schichten entsprechend ihrer Maserung wie folgt zusammengeleimt: zwei längs, eine quer, eine längs in der Mitte, eine quer und wieder zwei längs. Dadurch splittert das Skatedeck nicht entlang der natürlichen Maserung des Holzes.

Skateboardfirmen experimentieren mit 6 bis 9 Schichten: 6-Ply-Decks sind zwar leichter als die herkömmlichen 7-schichtigen Planken und deshalb besser für Fliptricks geeignet, aber sie brechen eben auch schneller. Skateboarddecks aus 8 oder gar 9 Schichten sind dagegen etwas schwerer (obwohl die Schichten dünner sind als bei einem 7-ply) aber dafür auch belastbarer. Dennoch bleibt der Mangel an dauerhafter Belastbarkeit der größte Nachteil hölzerner Skateboarddecks: Sie verbiegen sich durch Hitze oder Feuchtigkeit und splittern oder brechen bei harten Landungen.

Nach dem Verleimen wird das Holz in die eigentliche Form eines Skateboards gepresst bzw. geschliffen, die Löcher für die Montageschrauben werden gebohrt und das Brett anschließend lackiert.

Composites

In den letzten Jahren begannen Skateboard Deck Hersteller mit allen möglichen Kombinationen aus Holz, Nylon, Fiberglas, Harz, Hanf, Carbonfaser oder Plastik zu experimentieren, um die Stabilität, Haltbarkeit und/oder den Pop ihrer Decks zu verbessern. Da die verwendeten Materialien das Skateboarddeck jedoch entweder unflexibler, zu schwer oder schlichtweg zu teuer machen, hat sich bisher noch keine dieser neuartigen Materialmischungen durchgesetzt.

 

GRAFIK

  • BRAND DECK: Ein Deck mit einem Bild auf der Unterseite, für gewöhnlich in Verbindung mit dem Markennamen des Skateboardherstellers oder Skateshops. Tatsächlich werden ungefähr 90% aller professionnellen Skateboard Decks weltweit in weniger als 10 Fabriken (sogenannten Woodshops) produziert. Somit unterscheiden sich die meisten Brand/Pro Decks einzig und allein in Form und Farbe, nicht in der Qualität!

  • PRO DECK: Ein Brand Deck mit dem Namen und der Graphik eines vom entsprechenden Hersteller gesponsorten Skateboardprofis. Der Profi erhält einen Teil der Verkaufserlöse.

  • BLANK DECK: Ein "Blank Deck" hat keine aufgedruckte Grafik. Manchmal sind Blank Decks qualitativ genauso gut wie Pro Decks, immer häufiger werden sie jedoch aus minderwertigerem Holz hergestellt!

 

GRÖSSE

Die richtige Größe eines Skateboard Decks hängt vom Stil des Fahrers ab: Bist Du ein eher technischer Skater, der viele Fliptricks, Manuals oder Curbtricks macht? Oder willst Du hauptsächlich Pools und Vertramps shredden? Vielleicht benutzt Du Dein Rollbrett auch nur zum Transport oder entspannten Asphaltsurfen?

 

LÄNGE

Die Länge eines Skateboarddecks wird von der Spitze der Nose bis zum Ende des Tails gemessen. Die meisten Decks sind zwischen 28 und 32 Zoll lang (ca. 71-81 cm - Skateboarddecks werden für gewöhnlich in Zoll (engl. Inches) gemessen: 1 Zoll (Inch) = 2,54 Zentimeter).

Kürzere Decks erleichtern technische Manöver wie Flip- oder Ledge-Tricks, wohingegen längere Boards sich besser zum Rampskating oder Cruisen eignen. Allerdings ist die Länge eines Decks nicht so wichtig wie seine Breite.

 

BREITE

Die meisten professionellen Skateboarddecks sind zwischen 7 1/2 Zoll und 8 1/2 Zoll (ca. 19-21 cm) breit.

Wenn Ihr blutiger Anfänger, ein Riese oder Rampenhuber seid, auf großem Fuß lebt oder Euer Skateboard nur als Transportmittel benutzt, solltet Ihr Euch ein breites Skateboarddeck zwischen 8 und 8.5 Zoll zulegen. Es bietet mehr Stabilität, Balance und Kontrolle. Seid Ihr dagegen etwas zu kurz geraten, habt kleine Füße oder steht einfach auf technisch anspruchsvolles Skaten, sucht Euch ein Deck zwischen 7.5 und 7.75 Zoll. Und wenn Ihr zu den harten Rail- und Ledgemoshern gehört kann ein mittelgroßes Skateboarddeck zwischen 7.75 und 8 Zoll nicht schaden.

Früher oder später findet jeder seine Schokoladengröße – da draußen werdet Ihr Riesen auf Zahnstochern und Zwerge auf Schlachtschiffen sehen...

 

NOSE & TAIL

Spätestens wenn Ihr die ersten Tricks gelernt habt, gewinnen Größe und Biegung von Nose und Tail Eures Boards an Bedeutung: Eine steilere Nose bzw. ein steileres Tail vergrößert die Hebelwirkung und damit den Pop des Decks, macht es jedoch schwerer, komplizierte Fliptricks auszuführen.

 

CONCAVE

Neben den verschiedenen Maßen eines Skateboarddecks ist die Wölbung zwischen den Seitenkanten ein weiterer wichtiger Faktor: Ein leichtes Concave eignet sich hervorragend zum Cruisen und Rampe fahren, eine mittlere Wölbung eher für Skateparks, Rails und Ledges, während technische Streetskater ein tiefes Concave bevorzugen.


Wählt zu Beginn ein Deck, dass Euch einigermaßen für Eure Zwecke geeignet erscheint - und im Laufe Eurer Skateboardkarriere findet Ihr schon Eure Lieblingsmaße...

 

 

 

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